CRG-Schülerin erhält ein Stipendium

VonAdmin

CRG-Schülerin erhält ein Stipendium

Majlinda Shaqiri, Schülerin des Christian-Rohlfs-Gymnasiums, hat ein Stipendium des RuhrTalente- Programmes bekommen.

RuhrTalente ist das wohl größte Schülerstipendienprogramm in Nordrhein-Westfalen, welches Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in Ausbildung oder Studium unterstützt und ihnen neben zahlreichen Angeboten sowie regelmäßiger Beratung auch individuelle Förderung rund um die Bildung bietet. Entwickelt wurde es von der RAG-Stiftung in Kooperation mit der Westfälischen Hochschule.

Für das Programm können sich Interessenten initiativ bewerben. Jedoch werden die Schüler auch häufig von ihren Lehrern oder sogenannten Talentscouts empfohlen.

Behandelt werden die fünf Bereiche „ Orientierung schaffen“, „ Praktische Erfahrungen sammeln“; „ Politik und Gesellschaft gestalten“, „ Kultur erleben“ und  „ Fachkenntnisse vertiefen“.

Somit fördert das Programm junge Talente und verspricht ihnen bestmögliche Entfaltungsmöglichkeiten bis hin zu einem Stipendium.

In diesem Interview erzählt uns die sechzehnjährige Schülerin von sich und ihrem Stipendium.

 Zu Beginn wäre es schön, wenn du uns etwas über dich erzählst. Was machst du innerhalb und außerhalb der Schule gerne?

Ich bin gerade in der EF des Christian-Rohlfs-Gymnasiums. Hier engagiere ich mich auch ehrenamtlich als Teil der Fairtrade- AG. Zudem gebe ich Nachhilfe in Privathaushalten.

Außerhalb der Schule bin ich sehr sportlich aktiv, spiele Volleyball und tanze.

Welche Schulfächer und Themen interessieren dich besonders?

Besonders interessieren mich Sprachen und ich lerne sie auch sehr schnell. Ich bin in einer bilingualen Klasse, hatte Latein und beginne jetzt Spanisch zu lernen. Da ich aus einer sehr kulturbegeisterten Familie stamme und meine Eltern aus dem Kosovo kommen, bin ich von klein auf mit verschiedenen Sprachen aufgewachsen.

Wie bist du zu deinem Stipendium gekommen?

Das Ruhrtalente-Stipendium ist unter anderem für Schüler bestimmt, die nicht aus einem akademischen Haushalt kommen oder bezüglich einer beruflichen Weiterbildung eingeschränkt sind. Meine Eltern sind vor dem Krieg geflohen und haben sich hier schließlich alles selber aufgebaut. Mein Talentscout von der Ruhr-Universität hat mich dann motiviert und sagte, dass ich super für dieses Stipendium geeignet bin. Und er hatte Recht, ich bin angenommen worden.

Was genau ist dieses Stipendium eigentlich? Worum geht es dabei?

Das Stipendium unterstützt Schüler, zum Beispiel mit Schulbüchern oder Laptops für den Unterricht. Zudem wird zu fünf verschiedenen Themenbereichen einiges angeboten. Einer dieser Bereiche ist „Kultur erleben“. Hier werden Museumsbesuche angeboten und es gibt einige Veranstaltungen, die man besuchen kann. Auch Kontakte zu Praktika können durch das Stipendium organisiert werden, falls einem diese fehlen.

Interessieren dich bestimme Bereiche besonders und hast du dich vielleicht bereits festgelegt?

Momentan interessieren mich Medizin und Medienwissenschaft, zwei komplett unterschiedliche Bereiche. Ich bin mit dem Theater groß geworden und habe am CRG sogar am Theaterstück Tom Sawyer mitgewirkt. Als Tom bin ich im Theater Hagen aufgetreten und wir haben für das Stück einen Preis bekommen.

Was bedeutet dieses Stipendium für deine Zukunft? Welche Möglichkeiten bietet es dir?

Vor allem die Kontakte bieten mir viele Möglichkeiten. Besonders wichtig bei dem Stipendium war und ist mir, dass ich die Chance habe, mich für einen Bereich zu entscheiden. Was man nach der Schule macht ist für uns alle eine große Frage. Fokussiere ich mich persönlich auf die Medizin oder bilde ich mich im Bereich der Medien weiter? Die Frage nach dem richtigen Beruf für mich hat mich sehr geprägt. Das Stipendium, welches ich seit August habe, hat mir zu besserer Orientierung in der Berufswelt verholfen. Ich habe auch die Möglichkeit Universitäten zu besuchen, an vielfältigen Workshops teilzunehmen und sogar Vorlesungen zu hören.

Was würdest du Schülern mitgeben, denen ihre berufliche Zukunft vielleicht Sorgen bereitet?

Nicht aufgeben! Es gibt immer Möglichkeiten an seine Ziele zu kommen. Zum Beispiel mit Hilfe von Programmen wie RuhrTalente sollte man sich reichlich über verschiedene Berufswege informieren. Man muss fest daran glauben, dass man alles schaffen kann, dann wird sich auch ein Weg ergeben.

Das Interview geführt hat Nele Weinreich, Q1

 

 

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