Sucht und Drogen? – Nicht mit mir!

VonAdmin

Sucht und Drogen? – Nicht mit mir!

Politik vor Ort: Workshop in Kooperation mit der kommunalen Drogenhilfe der Stadt Hagen im Politikunterricht der Klassen 8b und 8c

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Sucht und Drogen? – Nicht mit mir!“, die sich an denVorgaben des Kernlehrplans der Klasse 8 im Fach Politik orientiert, führten die Klassen 8b und 8c gemeinsam mit ihren Fachlehrerinnen Frau Golombek und Frau Scheike einenWorkshop durch. So konnten wir trotz der aktuellen Corona-Situation vor den Herbstferien unter Berücksichtigung der geltenden Hygienevorschriften Besuch von der kommunalen Drogenhilfe empfangen. Da bereits zuvor im Unterricht Fragen wie u.a. „Wie entsteht überhaupt eine Sucht? Welche Ausprägungen und Folgen hat diese?“ thematisiert und in der Klasse 8b Lapbooks zu unterschiedlichen Süchten (z.B. Drogen-, Spiel-, aber auch Alkoholsucht) erstellt wurden, konnten unsere Schülerinnen und Schüler im Workshop mit ihrem Wissen überzeugen. Durch kreative und motivierende Aktionen wie den Suchtkessel, in den symbolisch all das hineingepackt wurde, was potentiell süchtig machen kann, gelang es, die Schülerinnen und Schüler für das Thema zu sensibilisieren. Wie umfassend dieses tatsächlich ist, fanden sie bereits zu Beginn des Workshops heraus, als sie unterschiedliche Gegenstände mit dem Thema Sucht in Verbindung brachten. Dabei kamen neben Alkohol, Zigaretten und illegalen Drogen auch ganz andere alltägliche Süchte zur Sprache, wie z.B. die Sucht nach Zucker oder Energydrinks. In diesem Zusammenhang wurde von den Schülerinnen und Schülern selbst der Austausch in Bezug auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem eigenen Medienkonsum, insbesondere in den Bereichen Computer(spiele) und Social Media angeregt. Weiterhin vermittelte die Erstellung des so genannten Suchtdreiecks mit den Faktoren Umwelt, Substanz und Persönlichkeit den Schülerinnen und Schülern Kenntnisse zu Entstehungsbedingungen, Erscheinungsformen und Verlauf einer Sucht, sodass sie nicht nur die Bedeutung des sozialen Umfeldes für den Suchtprozess kennenlernen, sondern gleichzeitig auch ihr eigenes Konsumverhalten besser reflektieren und einordnen konnten.Der Workshop war ein voller Erfolg und wir würden uns freuen, auch in den kommenden Jahren wieder einen solchen anbieten zu können.

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