Euro(pa) hautnah: Exkursion der Sowi Kurse nach Frankfurt

VonAdmin

Euro(pa) hautnah: Exkursion der Sowi Kurse nach Frankfurt

Wozu brauchen wir eigentlich die EZB (Europäische Zentralbank), was nützt uns eine gemeinsame Geldpolitik und warum ist eigentlich der Leitzins aktuell so niedrig?

 In Begleitung von Frau Scheike und Frau Ruschenburg und in Zusammenarbeit mit dem Europabüro der Stadt Hagen machten sich 22 interessierte Schülerinnen und Schüler der Q1 am 22. Mai 2019 auf den Weg nach Frankfurt am Main, um auf die oben genannten Fragen eine Antwort zu finden.

Bereits die hohen Sicherheitsvorkehrungen, die an Sicherheitskontrollen am Flughafen erinnerten, ließen bei der Ankunft um 10.30 Uhr am Haupteingang der EZB erahnen, welche Wichtigkeit der im Jahr 2014 bezogene Hauptsitz der europäischen Geldpolitik für die Eurozone hat. Denn nicht nur das CRG war an diesem Tag zu Besuch in Frankfurt. Auch Herr Draghi, Vorsitzender der Europäischen Zentralbank, war zu wichtigen Gesprächen vor Ort.

 Einmal durch den Sicherheitscheck ging es für die Schülerinnen und Schüler zunächst zu einem Vortrag über die Funktionen und Aufgaben der Zentralbank. Hier konnte nicht nur der Angestellte der EZB mit seinem ausgesprochen lebhaften und schülernahen Vortrag glänzen,  auch die Schülerinnen und Schüler konnten mit ihrem Wissen punkten! Durch den Unterricht entsprechend vorbereitet, beantworteten sie jede Frage und beeindruckten damit nicht nur die Mitarbeiter vor Ort.

 Wozu also brauchen wir die EZB? – Für unsere Schüler glasklar: Nur eine gemeinsame Geldpolitik macht es der EU möglich, eine gemeinsame Währung zu haben und wirtschaftliche Vorteile für jedes Mitgliedsland zu erreichen.  Abschließend hatte jeder die Möglichkeit, sich mit einem ipad ausgestattet autodidaktisch weitere Kernelemente der EZB zu erschließen oder die neuen 100 und 200 Euro Scheine zu bestaunen.

 Mit vielen Eindrücken und neuen Informationen ging es für die Gruppe in Frankfurt weiter zum jüdischen Museum, in welchem anschaulich und mithilfe unterschiedlichster Darstellungsweisen das Leben in der „Judengasse“ vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert erlebt werden konnte.

 Nach einem sehr informativen Vormittag war es am frühen Nachmittag an der Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und Frankfurt bei ein wenig Sonnenschein näher kennenzulernen.

 Pünktlich um 18.00 Uhr ging es zurück nach Hagen, sodass um 21.30 Uhr ein langer, aber spannender Tag endete. Die Stadt am Main sowie die EZB haben mit Sicherheit einen bleibenden Eindruck bei jedem hinterlassen, sodass die Resonanz zur Exkursion sehr positiv ausfiel.

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