SV erhält Integrationspreis

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SV erhält Integrationspreis

Die Schülersprecherinnen Helin Ercosman und Fabian Ingrasciotta haben stellvertretend für die gesamte Schülervertretung des CRGs am Samstag, 16.02.2019, im Ratssaal der Stadt Hagen den Integrationspreis entgegen genommen. Bei der feierlichen Veranstaltung überreichte der Oberbürgermeister der Stadt Hagen, Erik O. Schulz, den beiden Schülerinnen der Jahrgangsstufe Q1 den Preis.

In seiner Rede begründete OB Schulz die Preisverleihung, die SV habe sich in den letzten Jahren trotz wechselnder Besetzungen der gewählten VertreterInnen und BetreuerInnen kontinuierlich eingesetzt für ein friedliches und freundliches Miteinander innerhalb einer multikulturellen Schülerschaft.

Die Verleihung des Integrationspreises schätzt die bisher geleistete Arbeit der SV in Bezug auf die Integration der Schülerinnen und Schüler besonders wert.

An einer inzwischen langjährigen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hat die SV mit vielfältigen Aktionen entscheidend dazu beigetragen, dass am Christian-Rohlfs-Gymnasium ein sehr freundliches und solidarisches Klima innerhalb der Schülerschaft und auch mit dem Kollegium herrscht. Dies ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, zumal allein Schülerinnen und Schüler aus 31 Nationen die Schule besuchen und sich die nationale Verwurzelung der Elternhäuser auf noch mehr Nationen bezieht. Zudem gibt es seit mehr als 4 Jahren parallel 3 internationale Förderklassen mit insgesamt ca. 50 Schülerinnen und Schülern. Die selbstverständliche und diskriminierungslose Integration dieser Schülerinnen und Schüler gelingt eben nur in einem solchen Schulklima.

Neben vielzähligen kleinen Aktionen führt die SV in einem zweijährigen Rhythmus ein Schulfest gegen Rassismus und für Courage durch und unterstützt mit dem Erlös ein Schulprojekt in Madagaskar. Zudem ist sie engagiert beim jährlichen Hasper Friedensfest zum Volkstrauertag und sie führt auch Einzelaktionen durch. Besonders hervorzuheben ist hier die Aktion des Friedensbaumes auf dem Schulgelände, der mit Spruchbändern gegen Rassismus von den SchülerInnen gestaltet wurde. Durch das Abhacken dieses Baumes durch vermutlich rassistische Chaoten hat dieser Baum in der jüngsten Vergangenheit zu bundesweitem Medieninteresse geführt und die SV noch stärker motiviert, sich politisch und antirassistisch zu engagieren. So haben sie als direkte Reaktion auf das Abhacken des Friedensbaumes mit einer Luftballonaktion reagiert und werden im Frühjahr mit einer Neupflanzung das Thema weiter fortführen. Auch wird ein Friedensfest unter Beteiligung anderer Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage im Frühjahr stattfinden.

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